Xing Facebook Twitter Google LinkedIn
login
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint

Projektkonzept

Ausgangslage

Lewis R. Goldberg hat mit dem International Personality Item Pool (IPIP) die Idee eines frei nutzbaren Instrumentariums für internetbasierte persönlichkeitspsychologische Studien umgesetzt. Für die englischsprachige Fassung als auch verschiedene Übersetzungen wurden bis anhin eine große Zahl aus diesem Itempool zusammengestellte Skalen empirisch geprüft. IPIP eröffnet somit Forschern aus aller Welt die Möglichkeit, ohne Rechtsverletzung auf eine Sammlung validierter Items und Skalen zuzugreifen. Inzwischen liegen auch bereits verschiedene multiple IPIP-Konstrukte vor, die in ihrer Dimensionalität weitgehend etablierten proprietären Testverfahren entsprechen. Diese IPIP-Konstrukte können somit als eine Art frei zugängliche Online-Alternative zu den lizenzierten Tests eingesetzt werden.

Außerhalb der psychologischen Forschung ist IPIP noch wenig bekannt und nicht unmittelbar einsetzbar. In der psychologischen und personalfachlichen Praxis stehen stattdessen zahlreiche copyright-geschützte Verfahren zur Auswahl, die als Online-Versionen genutzt werden können. Diese Verfahren sind jedoch zumeist mit beträchtlichen Lizenz- und Durchführungskosten verbunden, die mitunter zu einem gänzlichen Verzicht auf validierte Online-Persönlichkeitsdiagnostik führen.

Zielsetzung

Das OPENTESTS-Projekt zielt darauf ab, IPIP als deutschsprachige Realisierung für die Praxis zugänglich und nutzbar zu machen. Im Vordergrund steht die Anwendung in folgenden Bereichen:
  • Berufs-, Studien und Laufbahnberatung
  • HR (insbesondere Personalentwicklung, Rekrutierung, Beratung und Potenzialerfassung)
  • Gesundheitspsychologie
  • Lern- und Ausbildungsberatung
OPENTESTS eröffnet in diesen Bereichen eine Auswahl an Persönlichkeits- und Interessentests, die hinsichtlich Dimensionalität und Interpretation als praxistaugliche Alternative zu verschiedenen copyright-geschützten Verfahren etabliert werden sollen. Auch wenn IPIP bereits weltweit in einer Vielzahl von Arbeiten untersucht wurde, drängt sich im Weiteren die Gewinnung und Entwicklung einer auf Deutschland bezogenen Normierung auf. Nur so kann das Projektziel der frei zugänglichen Online-Alternative zu herkömmlichen Tests auf der Basis von IPIP erreicht werden. verkleinerung ansicht

Umsetzung

OPENTESTS baut auf zwei verschiedenen Komponenten auf:
  1. Innerhalb des passwortgeschützten Bereichs von www.opentests.de können Sie als Fachperson in Ihrem eigenen Benutzerkonto Testdurchführungen eröffnen und verwalten. Hierzu gehört die Auswahl der gewünschten Testverfahren, die Generierung und Übermittlung von Zugriffsdaten an Kunden, die Überwachung des Antworteingangs, die Einsicht in die Testergebnisse sowie die sichere Dokumentierung und Verwaltung der Kundendaten.
  2. Ihre Testprobanden bzw. Kunden bearbeiten die Tests auf www.teletests.de. Mithilfe der übermittelten Zugriffsdaten kann die Beantwortung eigenständig sowie orts- und zeitunabhängig vorgenommen werden.

Der zentrale Erfolgsfaktor für das Projekt stellen Sie als Fachperson dar: Nur durch den Praxis-Einsatz der OPENTESTS-Testverfahren kann eine qualitativ hochstehende CH-Normierung evolvieren. Je größer dabei die Beteiligung ausfällt, desto rascher kann die Weiterentwicklung voranschreiten. Insofern tragen Sie mit Ihrer Nutzung immer auch zur Fortentwicklung des Projekts bei.

Die Verwertung der Antwortendaten im Rahmen der Fortentwicklung erfolgt ausschließlich in anonymisierter Form und nur sofern das Einverständnis der Testprobanden gegeben ist. Die Testprobanden können dazu vor jeder Testdurchführung unabhängig und selbständig ihre Einwilligung geben oder verweigern.

Im Weiteren wurden im Rahmen der technischen Umsetzung folgende Kriterien zur Gestaltung von Online-Tests berücksichtigt:

  • Verschlüsselte Datenübertragung
  • Passwortschutz
  • Beschränkung auf Standardtechnologien (Verzicht auf zwingend erforderliche clientseitige Technologien)
  • Fortschrittskontrolle ("Seitenanzeige")
  • Möglichkeit zur Unterbrechung und späteren Wiederaufnahme der Testdurchführung
  • Verhinderung von Datenverlust durch permanente Sicherung während der Durchführung
  • Bildschirmzentrierte Präsentation der Fragen (Verminderung von Komplexität aufgrund erforderlicher Scrollbewegungen)
  • Ermöglichung von Rückwärtsnavigation ("Zurückblättern")
  • Weitgehender Verzicht auf überflüssige (dekorative) Farb- und Grafikelemente

Damit folgt das OPENTESTS-Projekt zentralen Empfehlungen aus der Forschung zu internetbasierten Tests (vgl. z.B. Schonlau et al., 2002; Umbach, 2004).

Gütekriterien und Normierung

Die Validität der Skalen und der darauf aufbauenden multiplen Konstrukte aus dem International Personality Item Pool wurde in einer beachtlichen Zahl von Studien erprobt und nachgewiesen. Die gilt nicht nur für die englischsprachige Fassung, sondern auch für deutschsprachigen Übersetzungen (vgl. z.B. Hartig, Jude & Rauch, 2003; Streib & Wiedmaier, 2001). Von zentraler Bedeutung sind hierbei die direkten Zusammenhänge zwischen den sich entsprechenden Merkmalen aus beiden Testformen (Original vs. IPIP): Auf der IPIP-Webseite werden für die englischsprachigen Fassungen (unreliabilitätskorrigierte) Korrelationswerte in der Höhe von 0.75 - 0.99 für die innerhalb von OPENTESTS eingesetzten Skalen berichtet. Auch erste Erfahrungen aus dem OPENTEST-Projekt mit Quervergleichen lassen auf eine weitreichende Ähnlichkeit der Ergebniswerte schließen.

Kritischer ist derzeit die Repräsentativität der Normierung zu betrachten. Innerhalb des IPIP-Projekts wird aus methodischen Gründen die Erarbeitung und Darstellung von Normen gar nicht erst angestrebt: "None are available, nor should there be". Stattdessen wird darauf hingewiesen, dass sich Normierungen mit Vorteil an lokalen Begebenheiten auszurichten haben: "Far more defensible are local norms, which one develops oneself".
Genau dieser Ansatz wird hier aufgegriffen: Im Rahmen des OPENTEST-Projekts sollen eigene CH-Normen für die verschiedenen Testversionen erarbeitet werden. Realisiert wird dieses Ziel durch die Wiederverwendung der online eingegangenen Testantworten zur weiteren Validierung und Normierung. Die Normierung soll sich durch diesen Ansatz mit dem Projekt qualitativ weiterentwickeln (evolving quality). Dies ist jedoch erst möglich, wenn für die einzelnen Testversionen eine genügend große Anzahl Durchführungen vorliegen. Bis dahin wird auf Normwerte aus verschiedenen Forschungsarbeiten und gleichwertigen Testversionen zurückgegriffen. Dies stellt in dieser Projektphase ein notwendiger Kompromiss mit Abstrichen hinsichtlich der nachweisbaren Repräsentativität der verschiedenen Eichstichproben dar. Nähere Angaben dazu finden sich unter den Detailangaben zu den einzelnen Tests.

Auf ein besonderes Qualitätsmerkmal sei abschließend hingewiesen: Das IPIP-Instrumentarium wurde vollumfänglich für eine rein internetbasierte Erhebung konzipiert, entwickelt und validiert. Dies gedeiht dem OPENTEST-Projekt eindeutig zum Vorteil, zumal es kaum ausreichen würde, bestehende Papier-und-Bleistift Tests eins zu eins ins Internet zu übertragen und anzunehmen, dass sich die Erfahrungen einfach übertragen lassen (vgl. hierzu Proyer, 2006; Reips, 2003).

Datenschutz und Datensicherheit

Die Sicherheit sowie der Schutz der Daten der Kunden und der Antworten der Testprobanden sind bei OPENTESTS ein zentrales Anliegen. Unsere Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit umfassen folgende Elemente:

Massnahmen Datensicherheit

Sichere Verbindung zum Server (1)
Die technische Sicherheit wird durch eine Verschlüsselung der Datenübertragung durch ein 128 / 256 Bit SSL-Zertifikat nach aktuellen Sicherheitsstandards gewährleistet.

Datenbank (2)
Ihre Daten lagern auf einem Server eines Hosting-Partners in der Schweiz.

Vertraulichkeit (3)
Sämtliche Daten sind nur dem Betreiber von OPENTESTS zugänglich. Alle Angaben im Rahmen der Registrierung als auch der einzelnen Testdurchführungen werden streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Probandendaten, Testdaten (4)
Die Testprobanden erhalten nur über einen 16-stelligen Zugriffs-Code Zugang zu den Testdurchführungen. Personen- und Adressdaten werden nicht für Werbezwecke eingesetzt. Der Betreiber strebt hingegen prinzipiell eine Nutzung der Testdaten für die Forschung und Analyse zur Verbesserung von OPENTESTS ausdrücklich an. Die Verwertung der Daten erfolgt hierbei jedoch ausschließlich in anonymisierter Form und nur sofern das Einverständnis der Testprobanden gegeben ist. Die Testprobanden können dazu vor jeder Testdurchführung unabhängig und selbständig ihre Einwilligung geben oder verweigern.

Die Anwender selbst (5) können Folgendes zum Datenschutz und zur Datensicherheit beitragen:

  • Eigenes Benutzer-Passwort unmittelbar nach Erhalt des originären Passworts setzen
  • Eigenes Benutzer-Passwort ändern, wenn es per E-Mail nachgesendet werden musste
  • Sichere Passwörter verwenden
  • Zugangsdaten sicher aufbewahren
  • Keine Ergebnisse per E-Mail versenden
  • Sich aus dem Benutzer-Account abmelden, wenn OPENTESTS nicht mehr genutzt wird
  • Keine Ergebnisse in Laufwerken speichern, zu denen Unbefugte Zugriff haben
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint
whitehpoint